Die Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt ist eine politische Jugendorganisation mit Parteinähe zu DIE LINKE. Darüber hinaus engagieren sich in der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt auch zahlreiche linksorientierte junge Menschen, die nicht der Partei DIE LINKE angehören.


Bildquelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Warum Wahlversprechen offensichtlich kein Verfallsdatum haben

Rückkehr zum Ganztagsanspruch auf Kita-Betreuung für alle Kinder nun doch nicht 2013


(et) Wie in den vergangenen Tagen der Mitteldeutschen Zeitung zu entnehmen war, ist DAS sozialpolitische Vorzeigeprojekt  der SPD gescheitert, denn wie Sozialminister Norbert Bischoff (SPD) dem Mitteldeutschen Rundfunkt gegenüber äußerte, sei die Rückkehr zum ganztägigen Betreuungsanspruch für alle Kinder – unabhängig davon, ob kein, ein oder beide Elternteil(e) berufstätig sind – finanziell nicht zu realisieren. Ein herber Schlag für das Image der SPD, viel härter aber für die Kinder und ihre Erziehungsberechtigten.


Momentan haben Kinder, deren Eltern beide erwerbstätig sind ein Anrecht auf 10 Stunden Betreuung in einer Kindertagesstätte; im Unterschied dazu besteht für Kinder von Arbeitslosen nur ein Anrecht auf fünf Stunden. Welche Auswirkungen diese Unterscheidung auf Sozialkompetenzen und die kognitive sowie emotionale Entwicklung der Kinder haben kann, liegt auf der Hand. Ganz zu schweigen davon, dass eine solch frühe Manifestierung und Reproduktion sozialer Ungleichheiten aufgrund der ungerechten Verteilung von Bildungschancen die soziale Schere bereits vor dem Übergang in die Schule beunruhigend weit auseinanderklaffen lässt!


Für dieses herbe Abweichen vom im Wahlkampf versprochenen Kurs wurde die SPD auch scharf von Wulff Gallert (DIE LINKE) und Claudia Dalbert (Die Grünen) kritisiert, da die von Bischoff vorgeschlagene gestufte Einführung bei der letzten Haushaltsdebatte nicht angesprochen wurde. [weiterlesen]

27. Januar 2012
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Bildquelle: Andreas Zöllick / pixelio.de
24. Januar 2012
Block Dresden 2012

Dresden - wir mobilisieren zum 13. und zum 18. Februar!

 

www.dresden-nazifrei.com schreibt: "Ihr fragt euch sicher schon länger, wann der rechte Großaufmarsch in Dresden stattfinden wird. Im Moment verdichten sich die Hinweise, dass die Nazis nach ihren Niederlagen in den letzten beiden Jahren Mobilisierungsprobleme haben. Wir erwarten deshalb, dass am 18. Februar deutlich weniger Nazis nach Dresden kommen als in den letzten Jahren.

Damit erhöhen sich unsere Chancen, den Naziaufmarsch ein drittes Mal zu blockieren und endgültig Schach-Matt zu setzen. Allerdings beobachten wir auch, dass sich ihrerseits mehr Aktivitäten auf den 13. Februar konzentrieren. Klar ist, mit ihrer Doppelstrategie wollen die Nazis erreichen, wenigstens an einem Tag relativ ungestört marschieren zu können."


Die Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt und DIE LINKE. Sachsen-Anhalt stellen, zusammen mit vielen anderen PartnerInnen wie Jusos, Gewerkschaften etc., Busse für beide Tage zur Verfügung! Es ist wichtig, an beiden Tagen präsent zu sein. Teilt uns einfach mit, ob ihr am 13., am 18. oder an beiden Tagen mit kommen wollt. Der Ticketpreis wird bei zwei Fahrten entsprechend billiger. Alle weiteren Infos, die Fahrt(en) betreffend, erhaltet ihr nach Anmeldung.

23. Januar 2012
SOPA und PIPA
berlin-pics / pixelio.de

US-Konzerne wollen Internet zensieren

(tk) Wer am Mittwoch englischsprachige Internetseiten besuchen wollte, wurde teils mit einem schwarzen Bildschirm begrüßt. Seiten wie Wikipedia oder Reddit waren im Zuge des Protests komplett offline gegangen.  Was war passiert?

Zuerst die gute Nachricht für euch: Es lag nicht an euch, eurem Rechner oder eurem Internet-Anbieter.

Es geht um SOPA und PIPA (Stop Online Piracy Act und Protect IP Act), beides zurzeit höchst umstrittene Gesetzesvorschläge in den USA, gegen die protestiert wurde. Der Sinn hinter ihnen ist der Schutz der Urheberrechte, doch die Gesetzesentwürfe gehen noch weiter und sehen sogar Netzsperren (Zensur) vor (süddeutsche Zeitung).

Das heißt, dass nicht nur illegale Downloadportale plötzlich dicht sein könnten, sondern ebenso Inhalte von Wikipedia oder gar ganze Seiten, die problematischen Inhalt haben. Betrachten wir es aus dem Blickwinkel, dass menschengefährdende Inhalte gesperrt werden, scheint es nachvollziehbar, aber sollte jemand auf die Idee kommen, z.B. unsere Jugendverbandsseite sei zu kritisch, könnte auch diese abgeschaltet werden. Somit ist dieser noch nicht bestätigte Gesetzeserlass ein ganz heißes Eisen. Auch wenn der Entwurf für die USA zählt, so haben auch viele andere Länder ähnliche Ansätze: Spanien, Großbritannien, Frankreich, Neuseeland (Wikipedia). Und wenn erst einmal die USA sowas hat, können wir uns an drei Fingern abzählen, wie schnell wir das auch hier haben. 

Aktuell haben sich US-amerikanische Behörden ziemlich aus dem Fenster gelehnt, und den Filehosting-Dienstleister Megaupload abgeschaltet und dessen Geschäftsführung festgenommen. Als Begründung nannten die Behörden angebliche umfangreiche Urheberrechtsverstöße. Diese Behauptung erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als höchst fragwürdig.

[weiterlesen]