Willkommen auf der Homepage der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt

Die Linksjugend ['solid] ist eine politische Jugendorganisation mit Parteinähe zu DIE LINKE. Bei uns engagieren sich zahlreiche junge Menschen, die Bock auf linke Politik haben und die Geschicke ihrer Lebenswelt in die eigene Hand nehmen wollen.

 
 
 
 
 
 

Landesjugendtreffen BUT IN SPACE (because everything is better in space, especially communism)! Wie jedes Jahr veranstaltet die Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt ein famoses politisches Camp mit einer guten Mischung aus praktischen und theoretischen Veranstaltungen, Bildung, Party und Unterhaltung. Ihr seid in Betten untergebracht, dürft aber auch gerne zelten. Das diesjährige Landesjugendtreffen findet statt vom 11. bis zum 13. August 2017 im KJH "Harz-Park" in Günthersberge im Harz

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Folgenden (äußerst tollen) Redebeitrag hielt unser jugendpolitischer Sprecher im Landesvorstand Michael Waßmann zur Einbringung unseres gleichnamigen Antrages beim letzten Parteitag von DIE LINKE. Sachsen-Anhalt in Halle (Saale). Deswegen veröffentlichen wir ihn hier mal.

Liebe Genoss*innen,

Der Antrag der Linksjugend ist zu umfangreich, als dass ich euch jetzt jeden einzelnen Aspekt referieren und begründen könnte. Aber was ich in der Zeit, die ich habe, versuchen werde, ist euch zu begründen, warum dieser Antrag uns so wichtig ist und warum wir glauben, dass er heute beschlossen werden sollte. Der Grund steht in der Überschrift: Es braucht linke Einwanderungspolitik!

Es braucht linke Einwanderungspolitik, weil dem Konsens, der die Debatte über Flucht und Migration aktuell dominiert, etwas entgegengesetzt werden muss.

In dieser Debatte wird über Geflüchtete und Einwanderer geredet, wie über Nutzvieh, das eben seine Verwertbarkeit als Humankapital unter Beweis stellen muss, um hier auch nur existieren zu dürfen. Wie über Schafe, von denen so und so viele auf die Weide gelassen werden und den Rest überlässt diese Gesellschaft dem Schlachter, bspw. dem islamischen Staat. Das nennt sich dann Obergrenze oder die "Begrenzung des Zuzugs von Geflüchteten". Oder diese Gesellschaft redet über sie wie über Zirkustiere, die Tricks zu lernen haben, die wir "Leitkultur" nennen. Pfötchen geben, wie es der Bundesinnenminister mit der CDU/CSU fordert, als würde das irgendein Problem lösen. ...weiterlesen

Bildungs-Wochenende "Kenne deine Rechten"

09. - 10. Juni 2017 in der ZORA in Halberstadt

In den letzten Jahren beobachteten wir einen starken Rechtsruck der Gesellschaft. Unzählige rassistische Angriffe auf die Leben von Menschen, welche vermeintlich als „nicht Deutsch“ identifiziert wurden oder Anschläge auf ihre Unterkünfte waren die Folge. Ihre politische Entsprechung fand dieser Rechtsruck in der AfD, den GIDA-Demonstrationen und der Identitären-Bewegung. Sie behängen das Brandenburger-Tor mit Transparenten, führen Aktionen an Universitäten durch, erklären mit einem Glasschädel den weiblichen Intellekt, brechen ein Tabu nach dem Anderen und treiben die etablierte Politik vor sich her. Die Akteure der neuen Rechten sind vielfältig, jedoch einen sie ideologische Gemeinsamkeiten. Unser Ziel ist es das ideologische Rüstzeug zu untersuchen und die Frage zu klären, woher ihr ungemeines Potential kommt. Welche Akteure der neuen Rechten gibt es im Harz, wer sind sie und was machen sie?

Im Sinne von "Know your enemy" sagen wir: "Kenne deine Rechten!"

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Es gibt Neues - oder auch nicht - zum Thema "Ehe für Alle": Martin Schulz​ rollt (angeblich) wie ein spD-Zug durch das Land, doch leider ist das wie so oft nur heißes Wahlkampf-Getöse. Noch vor wenigen Wochen verkündete der neue "Messiahs" oder auch "Gottkanzler" in spe, er würde die Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare zum Wahlkampfthema machen wollen [1]. Wow. Das klang erstmal gut. Am Montag setzte er in einem Interview nach [2]. Auf die Frage, ob er sich für dieses Thema einsetzen würde antwortete er kurz und knapp: "Eindeutig ja!". Auch das klang erstmal ganz schick eigentlich.

Die SPD-Realität sieht aber leider ganz anders aus. Wie der LINKE-Bundestagsabgeordnete Harald Petzold​ berichtete [3], wurde der Themenpunkt "Öffnung der Ehe" in der heutigen Sitzung des Bundestags-Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz vertagt, auf Antrag der SPD-Fraktion und zum fucking 24. Mal!

Die SPD regierte in 15 der zurückliegenden 19 Jahre (mit). Eine "Ehe für Alle" gibt es aber immer noch nicht. Es reicht langsam. Nun kann man Martin Schulz zu Gute halten, dass er gar nicht im Bundestag sitzt, aber als designierter Kanzler-Kandidat und Parteivorsitzender hat er nicht gerade wenig Einfluss auf den Kurs und die Arbeit auch der Bundestagsfraktion. | weiterlesen

Morgen, am 08. März, begehen Frauen*, Feminist*innen, Genoss*innen weltweit den Internationalen Frauen*kampftag. Die feministischen Kämpfe sind, in Zeiten von sexistischen Arschlöchern wie Trump und extrem rechten Bewegungen, deren Klammer immer auch der Antifeminismus und die Unterdrückung der Frau ist, aktueller und wichtiger denn je. In Sachsen-Anhalt und darüber hinaus geht eine ganze Menge. Wir möchten hier auf ein paar Aktionen hinweisen und dazu aufrufen, auf die Straße zu gehen und sich in die Kämpfe einzubringen! | weiterlesen

23. Oktober 2016

Offener Brief: Keine Stimme für Sahra Wagenknecht

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde viel über mögliche Spitzenkandidaturen und die Frage diskutiert, wie die Partei DIE LINKE in den Wahlkampf gehen möchte. Dabei wurde so getan, als sei ohnehin nur noch zu entscheiden, wer neben Sahra Wagenknecht stehen darf, wenn sie nicht nur Wahlkampfkonzepte, sondern auch Programme und inhaltliche Positionen unserer Partei ignorieren wird. Einen entsprechenden Beschluss hat mittlerweile auch der Parteivorstand gefasst, statt die kontroverse Frage, ob und wenn ja welche Sptizenkandidat*innen DIE LINKE braucht, über einen Mitgliederentscheid oder wenigstens den Bundesparteitag zu klären.

Wir lehnen diese Entscheidung für die Spitzenkandidatur Sahra Wagenknechts ab und dafür haben wir gute Gründe.

Sahra Wagenknecht liegt inhaltlich falsch, wenn sie das Asylrecht zum Gastrecht degradiert, wenn sie von der Unterbringung in Flüchtlingslagern in Krisenregionen als bessere und billigere Alternative zur Integration in eine nicht von Krieg zerrüttete Gesellschaft redet, wenn sie Reichtum zur Bedingung für offene Grenzen macht, wie im gemeinsamen Interview mit Frauke Petry. | weiterlesen

"Zieh lieber eine Line Zement als Down zu sein mit Rainer Wendt" (FSF & WtG )

Wenn Rainer Wendt, Chef einer unbedeutenden Polizei-"Gewerkschaft" namens DPolG, nicht gerade illegalerweise Polizisten-Sold im Rang eines Hauptkommissars kassiert, obwohl er gar nicht mehr als Polizist arbeitet, sitzt er in diversen Talkshows und gibt allerlei rechtspopulistische Propaganda von sich - oder er schreibt wirre Bücher wie "Deutschland in Gefahr", die einem Sarrazin alle Ehre machen.

Dabei gilt das CDU-Mitglied Wendt Rechten aller Couleur als "markiger Typ", der "kein Blatt vor den Mund nimmt" und "Tacheles spricht", mal "auf den Tisch haut". Die Botschaften des unvermeidlichen Polizei-Demagogen, der sein Gesicht gefühlt zwei Mal in jede Kamera hält, kommen gut an, seine verkürzten, platten, monochromen Bilder passen zum gegenwärtigen Zeitgeist. Über Flüchtlinge und linke Unterstützer*innen, wie wir es sind, weiß er beispielsweise zu berichten:

"Den zahlreichen Bemühungen lokaler Entscheidungsträger und Vollzugskräfte, Abschiebungen mit Respekt und Empathie, aber auch mit dem nötigen Nachdruck des Rechtsstaates durchzuführen, stehen unendliche Aktivistengruppen entgegen, die genau das verhindern wollen. Sie beraten und fördern die Abzuschiebenden schon lange, bevor die Polizei kommt, und verursachen gewaltige Kosten. Eine missglückte Abschiebung kommt den Steuerzahler locker mit einer fünfstelligen Summe teuer zu stehen." (Vgl.: http://www.focus.de/…/sicherheit-bedroht-deutschland-in-gef…) | weiterlesen

Feminismus heißt ein gutes Leben für alle!
Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung empfindet und in der jede*r glücklich werden kann. Wir wollen eine gewaltfreie Gesellschaft, in der niemand erniedrigt und verachtet wird und in der jede*r Platz hat und niemand fragt, woher er*sie kommt. Das bedeutet für uns, dass wir die kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse radikal ändern müssen, damit wir selbstbestimmt und frei leben, lieben und arbeiten können.

Feminismus heißt gleiche Rechte für alle!
Im Kapitalismus sind Arbeit und Reichtum ungleich verteilt. Erwerbslosigkeit, Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit, Minilöhne und Altersarmut sind nur einige Symptome dieses Gesellschaftssystems, in dem besonders Frauen* benachteiligt sind. Sie leisten den Großteil der schlecht oder gar nicht bezahlten Erziehungs-, Pflege- und Sorgearbeit zu Hause und in der Gesellschaft. ...weiterlesen